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Songbeschreibung – „Ich bin Ich“

„Zwischen Krieg und Frieden“ ist ein eindringlicher Antikriegssong, der den Blick weg von Fahnen, Parolen und Strategien lenkt – und hin zum Menschen. Zu denen, die bleiben, leiden, hoffen oder schweigen müssen. Der Song fragt nicht, wer recht hat. Er fragt, was es mit uns macht.

Die Bilder im Text sind roh und nah: Nächte voller Rauch, Sirenen im Schlaf, Kinder, die keine Jahre mehr zählen, sondern Tage. Mütter, die beten. Väter, die schweigen. Menschen, die für Ideen sterben, die sie nie gewählt haben. Der Song zeigt: Krieg wird oft erklärt – aber selten gefühlt von denen, die ihn entscheiden.

Im Refrain liegt der Kern der Aussage:
Zwischen Krieg und Frieden steht immer nur ein Mensch.


Mit Angst in den Händen, mit einer Entscheidung, die oft keine echte Wahl ist. Während Krieg laut nach Antworten schreit, beginnt Frieden dort, wo jemand zuhört. Wo einer innehält. Wo Hass nicht weitergegeben wird.

Musikalisch bleibt der Song bewusst reduziert und ernst. Er gibt Raum für Worte, für Pausen, für Nachhall. Keine Heldenpose, keine Dramatisierung – sondern eine ruhige Wucht, die bleibt. Der Song wächst, ohne zu explodieren, und trägt seine Stärke aus der Ehrlichkeit.

Das Cover greift diese Spannung auf: Zwei Hände, die sich festhalten – nicht im Kampf, sondern im Moment dazwischen. Zerstörung im Hintergrund, Licht in der Mitte. Es ist kein Sieg, den man sieht. Es ist ein Innehalten. Ein Augenblick, in dem noch alles offen ist.

„Zwischen Krieg und Frieden“ ist kein politischer Kommentar, sondern ein menschlicher. Ein Song über Verantwortung, über Mitgefühl und über die einfache, schwere Wahrheit:
Frieden beginnt nicht in Konferenzen – sondern in Menschen.

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